Nachtrag: Bin in der einstigen (?!?) Drogenhauptstadt Suedamerikas angekommen: Medellín. Einst das Reich des gefuerchteten Pablo Escobar und seines Medellín-Kartells, verantwortlich fuer einen Grossteil des weltweiten Kokainschmuggels. Dementsprechend war die Sicherheitslage bis zu seiner Ermordung in den 90ern sehr schlecht: Polizisten und Zivilisten wurden massenweise ermordet, Entfuehrungen und Erpressungen standen an der Tagesordnung.
Die Stadt hat aber in den letzten 20 Jahren einen beeindruckenden Wandel gemacht: der Grossteil der Stadt ist nun relativ sicher, man kann sich frei bewegen und die einstigen Problemviertel wie die "Comuna Trece" - eines der Armenviertel - sind nun relativ frei von Gewalt und Kriminaldelikten.
Ganz verstecken kann sich die Geschichte aber natuerlich nicht: durch seine geographische Lage ist Medellín nach wie vor ein Umschlagplatz fuer Kokain und Drogen aller Art, alles wird relativ offen verkauft, wenn es auch nicht legal ist.
Bilder: mit drei Backpackern aus dem Hostel mit der Metro (U-Bahn) bis zur Endstation gefahren, danach mit der Seilbahn (ist ein Teil des Metro-Netzes) ueber die beruechtigte Comuna 13 hinweggeschwebt und von einem der umliegenden Huegel den Sonnenuntergang und die Aussicht auf die naechtliche Stadt genossen.


