Samstag, 7. Juli 2018

Medellín


Nachtrag: Bin in der einstigen (?!?) Drogenhauptstadt Suedamerikas angekommen: Medellín. Einst das Reich des gefuerchteten Pablo Escobar und seines Medellín-Kartells, verantwortlich fuer einen Grossteil des weltweiten Kokainschmuggels. Dementsprechend war die Sicherheitslage bis zu seiner Ermordung in den 90ern sehr schlecht: Polizisten und Zivilisten wurden massenweise ermordet, Entfuehrungen und Erpressungen standen an der Tagesordnung.
Die Stadt hat aber in den letzten 20 Jahren einen beeindruckenden Wandel gemacht: der Grossteil der Stadt ist nun relativ sicher, man kann sich frei bewegen und die einstigen Problemviertel wie die "Comuna Trece" - eines der Armenviertel - sind nun relativ frei von Gewalt und Kriminaldelikten.

Ganz verstecken kann sich die Geschichte aber natuerlich nicht: durch seine geographische Lage ist Medellín nach wie vor ein Umschlagplatz fuer Kokain und Drogen aller Art, alles wird relativ offen verkauft, wenn es auch nicht legal ist.


Bilder: mit drei Backpackern aus dem Hostel mit der Metro (U-Bahn) bis zur Endstation gefahren, danach mit der Seilbahn (ist ein Teil des Metro-Netzes) ueber die beruechtigte Comuna 13 hinweggeschwebt und von einem der umliegenden Huegel den Sonnenuntergang und die Aussicht auf die naechtliche Stadt genossen.




Bye bye América del Sur

Und schon wieder ist die Reisezeit vorbei - wie immer viel zu schnell, aber mit unglaublich vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Beka...