Dienstag, 31. Juli 2018

Bye bye América del Sur


Und schon wieder ist die Reisezeit vorbei - wie immer viel zu schnell, aber mit unglaublich vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Bekanntschaften aus aller Welt. Ich habe sowohl die Kolumbianer wie auch die Peruaner als extrem freundliche, hilfsbereite und offene Menschen kennengelernt. Leider haben meine - vor allem am Anfang - überschaubaren Spanischkenntnisse nicht ausgereicht, mich mit den Einheimischen so zu unterhalten, wie ich es gerne getan hätte. Im Nachhinein betrachtet wäre ein Sprachkurs vorab sicher eine gute Wahl gewesen.

Trotzdem - auch mit 'Learning by doing' bin ich (wieder mal) ziemlich weit gekommen, nach knapp einem Monat konnte ich bereits fast flüssige Unterhaltungen mit den Einheimischen führen ;-)


Viele Leute habe ich auch in den Hostels und bei den Ausflügen kennengelernt, und genau diese Bekanntschaften sind es, die das Allein-Reisen ausmachen! Backpacker, Hotelgäste oder sonstige Reisende aus aller Welt sind immer für gemeinsame Ausflüge, Reisetipps oder gemeinsame Abendessen in versteckten, aber super Lokalen zu haben - ich habe Südamerika sehr genossen!

Highlights wie die Karibikküste, die Kaffeeplantagen im Landesinneren oder die pulsierende Küstenstadt Cartagena oder der Tayrona Nationalpark mit den tollen Tauchspots in Kolumbien sowie das Gebirgsstädtchen Huaraz mit den umliegenden Sechstausendern, meine Akklimatisation und die Ausflüge auf über 5000 Meter Seehöhe in Peru werde ich immer in bester Erinnerung behalten...



Bye bye América del Sur, te extraño....






PS: Vielen Dank den Lesern und Followern dieses Blogs, dank Google konnte ich sehen, dass das Interesse nicht nur aus Österreich auch heuer wieder sehr groß war....
Thank you all for following my blog!

Nachtbus nach Lima - ab Richtung Heimat!




Es wäre gelogen zu sagen, dass es unbequem war, aber so richtig entspannt schlafen ist selbst in den sog. 180°-Betten im durchaus komfortablen Nachtbus (sogar mit Verpflegung) nicht möglich; vor allem auch aufgrund des eher desolaten Zustandes der "Panamericana", dem Highway der von der Südspitze Feuerland bis in den Norden Alaskas geht.

Später geht dann der Flieger Richtung Madrid, dann irgendwie nach München, Innsbruck oder Salzburg. Mal schauen...

Caraz - Cañón del Pato - Chimbote

  
Von Caraz aus mit dem Bus durch den Cañón del Pato, die "Entenschlucht". Diese ist als die abenteuerlichste Route von Peru bekannt: die einspurige Schotterpiste führt durch 38 Tunnel und spektakuläre Blicke über den (natürlich nicht gesicherten) Rand weit in die Tiefe auf den Grund des Canyons. Nichtsdestotrotz bretterte der Busfahrer mit vollem Karacho die gut 2000 Hm talwärts. In den felsigen Tunneln war oft nicht einmal ein Handbreit links und rechts Platz - das war Adrenalin pur ;-)

Jetzt in der Küstenstadt Chimbote gelandet - bin jetzt beim "marktln" (siehe Bilder unten ;-))


















Freitag, 27. Juli 2018

Pastoruri Gletscher - 5.020m


 Ausgestattet mit einem Deluxe-Sonnenbrand auf Handrücken, Nacken, Ohren und Lippen (wer schmiert sich auch schon DA ein?!?) ging's heute zum Pastoruri-Gletscher, bin heute zum ersten Mal zu Fuß auf über 5.000m Seehöhe gestiegen - und ganz ehrlich, so schnell muss ich das auch gar nicht mehr haben... 
Nicht nur, dass man sowieso nur im Zeitlupentempo gehen kann, alle 5min muss man für mindestens eine Minute stehen bleiben um wieder halbwegs normal atmen zu können.
Der Puls ist aufgrund der geringen Luftdichte immer über 140 und die Sauerstoffsättigung unter 75% - ohne viiiiel Wasser und Unmengen an Müsliriegeln und Bananen hätte ich es heute wahrscheinlich nicht auf diese Höhe geschafft...











Laguna 69 - 4615m


Akklimatisierung - CHECK ✔

Also geht's rauf ins Gebirge!

Tag 1: Den Huascaran - Perus höchsten Berg mit knapp 6.800m - immer im Blick  ging es zuf "Laguna 69" im Huascarsn Nationalpark. Knapp 700 Höhenmeter waren zu Fuß zu überwinden: ein Kampf meiner Lungen mit der dünnen Umgebungsluft...

Oben dann ein knalltürkiser Gebirgssee umgeben Gletschern und Sechstausendern - es hat sich ausgezahlt ;-)))













Bye bye América del Sur

Und schon wieder ist die Reisezeit vorbei - wie immer viel zu schnell, aber mit unglaublich vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und Beka...